Wissenswertes - Straußenfarm Burkhardt, Straußenzucht, Straußenwirtschaft, Hofladen mit Produkten aus eigener Herstellung

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Wissenswertes

Was Sie über den Vogel Strauß wissen sollten - in Kurzfassung

Klasse:
Unterklasse:
Ordnung:
Familie:
Gattung:

Vögel (Aves)
Urkiefervögel (Palaeognathae)
Laufvögel (Struthioniformes)
Strauße (Struthionidae)
Strauße (Struthio)

Wie sieht ein Strauß aus ?
Strauße sind sehr neugierige und stolze Tiere und sie sind die größten Laufvögel.
Man unterscheidet in männliche und weibliche Straußenvögel. Das Männchen nennt man Hahn. Er erreicht eine Größe bis 2,50 m . Sein Gefieder ist schwarz , aber die Schwungfedern der Flügel und der Schwanz sind weiß. Das Weibchen nennt man Henne und sie ist  kleiner als das Männchen. Die Henne ist  meist 1,75 m bis 1,90 m groß. Ihr Gefieder ist erdbraun, wobei Flügel und Schwanz innen heller sind mit einer weißlich-grauen Färbung.

Wie schwer wird ein Strauß?
Der Hahn kann ein Gewicht von bis zu 135 kg auf die Waage bringen, die Henne etwas weniger mit ca. 90 bis 110 kg.

Wissenswertes kurz und knapp über die kleinen Jungtiere.    
Die Jungen vom Strauß nennt man Küken. Die frisch geschlüpften Küken sind rehbraun. Ihr Daunenkleid hat dunkle Tupfen. Streichelt man über die Daunen des Rückengefieders fühlt es sich dieses igelartig borstig an. Mit drei Monaten wechseln die Jungen vom Daunenkleid zum Jugendkleid. Nach ca. 12 Monaten sind sie so groß wie die Elternvögel. Geschlechtsreif werden die Junghennen bereits mit 2 Jahren, die Junghähne jedoch erst mit 3-4 Jahren fortpflanzungsfähig.

Wie schnell ist ein Strauß?  
Strauße sind tagaktive Vögel, die in den Dämmerungsstunden besonders aktiv werden. Der Strauß ist der größte Laufvogel der Erde. Er hat sehr lange Beine mit einer kräftigen Laufmuskulatur. Seine Spitzengeschwindigkeiten betragen bis zu 70 km/h, wobei er etwa eine halbe Stunde eine Geschwindigkeit von 50 km/h halten kann.

Warum kann der größte Laufvogel nicht fliegen?  
Die Flügel der Strauße sind recht groß und zum Fliegen nicht geeignet. Sein Eigengewicht ist zu schwer, was ihm nicht ermöglichen würde sich in die Luft zu erheben. Seine Flügel dienen dem Halten des Gleichgewichts beim schnellen Laufen, als Schattenspender  und natürlich zur Balz.

Wie verhält sich der Strauß in der Natur?
Gewöhnlich leben Strauße in lockeren Verbänden. In der freien Natur leben in manchen Gegenden hundert oder mehr Tiere in losen Verbänden zusammen. Innerhalb der Straußengruppe gibt es klare Hierarchien, wobei der rangniedere Strauß seine Unterwerfung durch seine Körperhaltung deutlich zeigt. Kopf, Flügel und Schwanz werden nach unten gehalten, sein Hals biegt sich U-förmig.

Wie paaren sich die Strauße?
In der Brutzeit beginnen sich die geschlechtsreifen Männchen zu lösen. Danach sammeln sie in einem Harem mit mehreren Hennen, wobei ein Weibchen eindeutig immer als Haupthenne auszumachen ist. Die Hähne verteidigen dann ihr Revier durch revieranzeigende Rufe und Patrouillieren des Reviers. Durch diese Drohgebärden werden andere Männchen vertrieben, Weibchen jedoch werden mit einem Balzritual angelockt und empfangen.
Bei dem Balzritual präsentiert der Hahn seine Flügel und schwingt sie abwechselnd auf und ab. Seinen  rotfarbigen  Hals bläst er auf und lässt ihn nach links und rechts pendeln. Er stampft mit den Füßen und positioniert sich auf der Henne zur gemeinsamen Paarung. In der Naturbrut werden durchschnittlich bis zu acht Eier in großen Gemeinschaftsnestern  von der Haupthenne gelegt. Die Nebenhennen legen weniger Eier in das gemeine Nest. Man hat bereits bis zu 80 Eier in einem Gemeinschaftsnest  gezählt.

Wie schlafen eigentlich Strauße?
Nachts ruhen die Strauße, wobei sie für gewöhnlich die Hälse aufrecht und Augen geschlossen halten. In den Tiefschlafphasen legen sie den Hals und den Kopf auf das Rückengefieder oder auch auf den Boden.
Die Behauptung, dass der Strauß bei Bedrohung seinen Kopf in den Sand steckt ist nur ein Gerücht. In Wirklichkeit läuft er jedoch mit hoher Geschwindigkeit davon. Durch seine scharfen Krallen ist er auch in der Lage, diese als gefährliche Waffe einzusetzen. Durch gezielte Tritte kann er sich verteidigen und auch töten.

Was fressen die Strauße am Liebsten?
Strauße  bevorzugen Nahrung  die vom Boden aufgepickt werden kann. Vorwiegend sind sie Pflanzenfresser und fressen zum Beispiel Körner, Gräser, Kräuter, Blätter, Blüten und Früchte. Als Beikost dienen manchmal Insekten, wie Raupen oder Heuschrecken. Strauße picken alles auf, was sie auf dem Boden finden können. Leider auch gefährliche andere Objekte wie Nägel oder ähnliche Gegenstände, wodurch ein Strauß auch daran sterben kann. Strauße benötigen Sand und Steine um ihre Nahrung zu zerkleinern. Strauße haben keine Zähne. Strauße können die Nahrung optimal verwerten, weil sie einen 14 Meter lagen Darm haben.
Wo das Gras höher als ein Meter wächst, kann kein Strauß leben. Strauße lieben kurzes Gras mit nicht zu vielen Bäumen. Strauße können ihren gesamten Flüssigkeitsbedarf aus der Nahrung beziehen und können Trockenperioden ohne Problem aushalten.


Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü